Der Vokaljäger – Neue Studie zum Lautdenkmal

Als ich gestern, von einer Dienstreise zurückgekehrt, wieder in meinem Büro ankam, wartete dort eine kürzlich eingereichte Doktorarbeit auf meinem Tisch, in der unter anderem einige Lautdenkmal-Aufnahmen (Frankfurt, Klein Gerau) mit Hilfe phonetisch-algorithmischer Methoden hinsichtlich vokalischer Phänomene untersucht wurden.

Entwickelt wurde das Verfahren von Carsten Keil aus Frankfurt, der seine nun fertige Analyse zur Begutachtung am Forschungszentrum Deutscher Sprachatlas eingereicht hat. Neben vielen spannenden inhaltlichen Aspekten besticht die Arbeit auch durch einen der kuhlsten Titel, die ich auf einer Doktorarbeit seit längerem gesehen habe.

Vorhang auf für:

Der Vokaljäger. Eine phonetisch-algorithmische Methode zur Vokaluntersuchung. Exemplarisch angewendet auf historische Tondokumente der Frankfurter Stadtmundart.

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